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wir in

zukunft
wohnen.

Wer ein Haus baut, der investiert in die Zukunft. In unserer neuen Videoserie „Bei GRIFFNER zu Gast“ holen wir ab sofort spannende Gesprächspartner aus den unterschiedlichsten Genres vor die Kamera. Zum Start spricht GRIFFNER Eigentümer Georg C. Niedersüß mit dem Salzburger Zukunftsforscher Univ.-Prof. Dr. Reinhold Popp.

BEI GRIFFNER ZU GAST
Interviewt werden in regelmäßiger Fortsetzung Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen – vom Zukunftsforscher bis zum Baubiologen, von der Künstlerin bis hin zum Haubenkoch. Auch wenn die Genres auf den ersten Blick nicht immer etwas miteinander zu tun haben, so zeigt sich rasch das gemeinsame dieser Lebenswelten, die sich in den Themen wie Innovation, Qualität oder auch Handwerk und Nachhaltigkeit überschneiden. GRIFFNER Eigentümer Georg C. Niedersüß führt die Interviews mit großer Neugier und Feingefühl für seine Gesprächspartner. Eine Videoserie, die Inspiration gibt für all jene, die vor der wichtigen Entscheidung stehen ein Haus zu bauen sowie auch für alle anderen, die bereits wissen, dass Lebensqualität vor allem auch etwas mit der eigenen Wohnsituation zu tun hat.

In einer Kurzfassung könnt ihr das Interview auch hier nachlesen:

Wie wird unsere Gesellschaft in Zukunft wohnen?
Univ.-Prof. Dr. Reinhold Popp: Viele interessante Trends und Tendenzen, die wir schon jetzt kennen, werden sich auch in der Zukunft fortsetzen. Zum Beispiel die Zeit, die wir beim Wohnen verbringen. Diese wird in Zukunft sogar noch mehr werden. 60 Prozent unserer Lebenszeit verbringen wir schon jetzt in den eigenen vier Wänden. Das steigert sich in Zukunft durch verschiedene Herausforderungen. Wir verlagern wahnsinnig viele Funktionen, die früher außer Haus erledigt wurden, zukünftig in den eigenen Wohnbereich. Das reicht vom Homeoffice bis zum Wohnzimmer als privates Heimkino.

Verändern sich auch die Raumaufteilungen in Zukunft?
Selbst die klassischen Funktionsräume werden sich im Detail verändern. Bäder werden zunehmend zu Wellnessoasen, in der Küche wird nicht nur Nahrung produziert, sondern sie wird zum Ort, in dem Kochen zum Kult wird, wo man Freunde einlädt und gemeinsam kocht. Wir beobachten aber auch, dass sich das Zusammenleben der Generationen stark verändert. Das bedeutet, dass wir Wohnbereiche brauchen, die so gut es geht flexibel sind. Ein Trend sind zudem größere Raumhöhen und großflächige Fenster. Wir wollen einen schönen Blick hinaus haben.

Welche Rolle spielt der Garten in Zukunft?
Der Garten wird immer mehr zur Erholungszone. Da will man natürlich einiges selber anbauen und wenn es nur die kleine Kräuterecke ist. Wenn es sich platzmäßig und finanziell ausgeht, kommt vielleicht noch ein Swimmingpool dazu oder ein Bioteich oder eine Terrasse. Es geht um die Möglichkeit der raschen Erholung.

Wie wichtig wird die Nachhaltigkeit beim Wohnen?
Nachhaltigkeit ist immer eine Kombination aus nachhaltiger Ökologie, nachhaltiger Ökonomie und nachhaltigem Zusammenleben. Der Wohnbereich wird dabei zur Probebühne für die Bewältigung der Herausforderungen der globalen Nachhaltigkeitsziele. Wenn ich heute ein Haus habe, das die Klimaziele verfehlt, dann wird auch der ökonomische Wert weniger werden.

Ist Holz noch mehr als jetzt der Baustoff der Zukunft?
Der Begriff Nachhaltigkeit stammt ursprünglich sogar aus der Forstwirtschaft. Holz ist ein Baustoff, der nachwächst, der sich selbst regeneriert. Heute sagt man dazu Ressourcenbalance. Vieles spricht für Holz und wenn man die Wohnqualität noch dazu nimmt, dann bringt dieser Baustoff riesige Vorteile mit sich.

Wo werden die Menschen in Zukunft wohnen?
Der Wohnraum in den Städten wird immer teurer, so verlagert sich der Zuzug in das Umfeld der Städte. Nach diesem Prinzip sind aber auch bisher schon Städte entstanden.

Zur Person: Univ.-Prof. Dr. Reinhold Popp (1949)
Der aus Salzburg stammende Zukunftsforscher leitet das „Institute for Futures Research in Human Sciences“ an der Siegmund Freud Privatuniversität in Wien. Außerdem ist er Gastwissenschaftler am „Institut Futur der Freien Universität“ in Berlin, wo er auch Gründungsmitglied des Masterstudiengangs für Zukunftsforschung ist.